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Dr. Lars Hennings            


Marx, Engels und die Teilung der Arbeit
Ein einführendes Lesebuch in Gesellschaftstheorie und Geschichte
Inhaltsverzeichnis siehe unten (ISBN 978-1-4452-1249-4 / USA; weitere Ausgaben behalten diese ISBN)

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Friedrich Engels, 1890-95 (Foto ist frei)

Zum Inhalt

Ein Thema - ein Buch, also ein Buch mit allem, was zum Verständnis von Marx und Engels nötig ist, sollte es werden. Und ein Buch für junge Leute im Schnittpunkt von Schule und Berufsausbildung. Ein wissenschaftliches Buch, ohne sich selbst sehr wissenschaftlich zu geben. So umfangreich ist es geworden, damit es lesbar ist, ohne Lexikon und Geschichtsbuch oder andere Fachbücher parat haben zu müssen. Dabei werden die „Klassiker“ der sozialistischen Literatur, die so lange als die steifen Götterfiguren der untergegangenen Sowjetideologie dienen mußten, aus einem besonderen Blickwinkel vorgestellt. Aus dem ihrer gesellschaftlichen Theorie und nicht so sehr als Ökonomen und Politiker. Auch über Marxens „Ökonomie“, über „Das Kapital“, wird natürlich das Nötige mitgeteilt, intensiver geht es aber darum, beide als frühe Gesellschaftswissenschaftler vorzustellen. Schon ab 1845 formulierten sie bis in unsere Tage gültige Grundlagen der modernen Soziologie, und das als Wissenschaft und nicht mehr als Philosophie.
Sie waren diejenigen, die zum ersten mal das Entstehen der Menschen und die Formen ihres Zusammenlebens als einen Prozeß der sozialen Evolution in einer Weise dargestellt haben, die heute weitgehend als selbstverständlich gilt. Und diese Theorie stellten sie bereits in einem wissenschaftlichen Modell dar, nicht nur als historische Erzählung. Gegen die frühere Vorstellung, die Welt sei von einem Gott geschaffen, erklärten sie das Werden der menschlichen Gesellschaft als einen sozialen Prozeß, in dem sich immer komplexere Gesellschaften herausbildeten. Und das einige Jahre, bevor Charles Darwin das biologische Werden der Menschen aus den Primaten wissenschaftlich zugleich mitbewiesen hatte, als er die biologische Evolution aufzeigte. So wie Darwin ein wichtiger Begründer der modernen Biologie war, so gehören sie zu den Begründern der Wissenschaft von den Menschen, der Soziologie, und damit dem heutigen europäisch-westlichen Weltbild. Ihre Kritik der politischen Ökonomie hat den Anspruch, die Anatomie der bürgerlichen Gesellschaft zu beschreiben, also den Aufbau und die Struktur der kapitalistischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts.
Was sind die großen Fragen, zu denen dieses Buch sich äußert? Marx und Engels – was wollten die denn eigentlich? Das ist wahrscheinlich die wichtigste Frage. Sind die beiden nicht verantwortlich für die Verbrechen des realen Sozialismus und Kommunismus des 20. Jahrhunderts? Nein! Haben sie nicht für eine unsinnige zentrale Planwirtschaft plädiert? Nein! Kann denn aus dieser Ideologie großer Teile der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts für heute noch eine Anleitung für eine Politik der Freiheit abgeleitet werden? Nein! Sind sie nicht Philosophen einer vergangenen Zeit des nur spekulativen Wissens, die durch moderne Wissenschaft längst widerlegt sind? Nein!
Nein, nein, nein, nein! Aber was dann? Gibt es so etwas wie eine objektive Darstellung ihrer Vorstellungen? Marx und Engels sind gerade jene, die die moderne Gesellschaftswissenschaft in Abgrenzung zur spekulativen Philosophie mit begründet haben, in Abgrenzung auch zu deren wichtigstem Vertreter, zu Hegel. Viele bedeutende SoziologInnen haben die Thesen von Marx und Engels weiterentwickelt und zum Teil erst richtig begründet, wo jene eben nur Thesen hinterließen. Ihr Denken, besonders das politische Denken, kreiste jedoch primär um die Zeit der bürgerlichen Revolution von 1848 bis hin zur Pariser Kommune 1871. Sie selbst betonten die Notwendigkeit, die jeweilige Zeit zu analysieren, es könnten und dürften nicht aus alten Zeiten Rezepte für die Politik gewonnen werden. Mit Utopien einer zukünftigen Gesellschaft hielten sie sich sehr zurück, aber ihre wenigen dennoch von ihnen genannten Vorstellungen würden wir heute als basisdemokratisch verstehen, eine Form der Demokratie von unten, von den relativ kleinen Kommunen her, die übers Land verstreut gedacht waren und die Trennung von Stadt und Land aufheben sollten. Marx und Engels traten für die Aufhebung der Herrschaft von Menschen über Menschen ein, gegen die Unterdrückung der einen sozialen Klasse der Arbeiterschaft, des Proletariats, durch die andere, die Bourgeoisie als die Besitzerin des industriellen Kapitals. Durch Überwindung der Teilung der Arbeit in einerseits Hand- und andererseits Kopfarbeiter, worin sie zugleich die Ursache ungleichen Reichtums sahen, sollte eine herrschaftsfreie Gesellschaft entstehen. Und dieser Zustand – so war ihre Hoffnung – ließe sich durch die Kämpfe der internationalen Arbeiterbewegung auf einer höheren sozialen Stufe der Evolution als der bürgerlichen Gesellschaft herstellen. In diesem Prozeß sollten die sozialen Klassen zu existieren aufhören, weil dann die Produktionsmittel in Gemeinbesitz aller gleichermaßen gebildeten Menschen sein und allen gleichmäßig zugute kommen sollten.
Generell wird in diesem Buch durch den Entstehungsprozeß einerseits der Menschen und andererseits den der Gesellschaft bis hin zur Moderne geführt. Es beginnt also – wie damals Marx und Engels in ihrem Denken – bei den Anfängen menschlicher Gesellschaft, mit der Vorstellung sozialer Evolution und dem Menschenbild beider. Es wird dazu auch über die heutigen Kenntnisse zur Urgeschichte berichtet, über die Menschwerdung, und über die Klassenkämpfe im Paradies. Denn dort, im Urkommunismus noch nicht seßhafter Menschengruppen zwischen Euphrat und Tigris – so scheint es nach den ganz neuen Erkenntnissen der Archäologie – begannen für die europäische Entwicklung Ackerbau und Arbeitsteilung, nachdem Eva vom Baum der Erkenntnis das Wissen und die Reflexion in die Welt brachte und den paradiesischen Gott schon damals in Frage stellte. Marx und Engels sahen den Prozeß gesellschaftlicher Entwicklung aus den menschlichen Urgruppen als Selbsterzeugung der Menschen, in dem die sich mittels der Änderung ihrer Umwelt durch Arbeit zugleich selbst verändern. Denn die Umwelt präge die Menschen wesentlich, sagten sie. Erzählt wird dann über den Feudalismus und die bürgerliche Gesellschaft, über den Prozeß des Übergangs von dem einem zur anderen. Aber auch ihre Vorstellung zum Verhältnis der Geschlechter wird erläutert. Die Andeutungen werden überprüft, die beide hier und da zu einem „Zukunftsstaat“ machten, obwohl sie das eigentlich gar nicht für richtig hielten und den nachfolgenden Generationen überlassen wollten, wie die einmal leben würden. Und es wird geklärt, ob sie etwas mit dem Dogmatismus der frühen Sozialdemokratie oder gar mit den Verbrechen des Kommunismus zu tun haben. Über die wichtigsten historischen Ereignisse jener Zeit, von der Französischen Revolution von 1789 über die europäische 1848 bis hin zum Ende des 19. Jahrhunderts, wird dann in ausführlicheren Darstellungen berichtet, wozu auf eine Reihe anderer AutorInnen zurückgegriffen wird. Ausdrücklich mache ich meine Quellen nachvollziehbar. Geschildert werden auch die großen Kriege des 19. Jahrhunderts und die Gründungszeit des Deutschen Reiches, wozu Marx und Engels als Journalisten vieles geschrieben haben.
Es gibt im Text immer zwei Ebenen, 1. meine eher direkte Erzählung über die historischen Entwicklungen und 2. deren Einordung in die Theorie Marx‘ und Engels‘. Einerseits wird dabei deren Theorie aufgezeigt. Doch manches erstes Eindenken in die menschliche Evolution und einer damals ganz neuen Vorstellung von der Welt ist in ihrem Werk nur thesenhaft enthalten. Deshalb werden andererseits mit jüngeren Theorien diese Thesen weitergeführt und dabei überprüft. Beispielsweise gingen sie davon aus, Menschen würden durch ihre Umwelt geprägt; aber wie das psychologisch, individuell vor sich gehen könne, hinterfragten sie noch nicht. Doch in der neueren Soziologie finden wir Belege für diese ersten soziologischen Vorstellungen über die Individuation. In dieser Weise wird manches, was Marx und Engels nur angedacht haben, in der Gegenüberstellung mit späteren Theorien geklärt. Und daraus wird sich – verdichtet im zweiten Teil B dieses Buches – eine hochplausible soziologische Konstruktion jener Epoche um 1845 ergeben, als sie ihre Hauptthesen formulierten. Im dritten Teil C werden dann die wichtigsten Schriften diskutiert.
Viel dünner konnte dieses Buch also nicht werden, denn es erläutert nicht nur einfach den Inhalt des Werkes und die wichtigsten Lebensereignisse der beiden. Sondern es sagt auch etwas über ihr methodisches Denken und dazu noch manches zu den Diskussionen um ihr Werk. Das geschieht in Stufen, die aufeinander aufbauen.
Mit dem Buchtitel wird vor allem darauf verwiesen, nach Meinung von Marx und Engels könne die Herrschaft von Menschen über Menschen beendet werden, wenn als Schlüssel dazu die Aufhebung der Teilung der Arbeit in geistige und körperliche Tätigkeit verstanden und durchgesetzt werde. Erst wenn nicht mehr gut ausgebildete Menschen sich die Produktionsmittel aneignen und über die schlechter ausgebildeten verfügen könnten, sei eine Assoziation umfänglich gebildeter und freier vergemeinschafteter Menschen möglich. Die in der europäischen Aufklärung des 17. und 18. Jahrhunderts entstandenen Zweifel an der Schöpfungsgeschichte, Natur, Mensch und Gesellschaft kämen von Gott, wurden von Marx und Engels um 1844 auf der Grundlage ihrer neuen positiven und zugleich dialektischen Wissenschaft zu einem neuen Weltbild geformt, das nicht auf dem Glauben, sondern – positiv – auf der Naturerfahrung aufbaut und dabei – dialektisch – das Prozeßhafte hervorhebt. Erst 15 Jahre später bestätigte die Veröffentlichung Darwins umfassend die Evolution als Entstehungsprozeß schon der vormenschlichen Natur. Und die alte Frage, was denn Gesellschaft zusammenhalte, die der englische Philosoph und Empirist Thomas Hobbes im 17. Jahrhundert stellte, beantworteten sie implizit, also ohne direkt darauf einzugehen, damit, das sei die Arbeit, die Auseinandersetzung der Menschen mit der Natur, die Produktion. Um diesen Prozeß weiter zu entschlüsseln, wandte sich Marx dem Studium der politischen Ökonomie zu, die aber viel mehr enthielt als heute etwa Volkswirtschaft. So entstanden Grundzüge einer neuen Gesellschaftswissenschaft, die nicht mehr von der – spekulativen – Philosophie jener Tage ausging, sondern von der Untersuchung der wirklichen Welt mit wissenschaftlichen Methoden. Methoden, die sich zwar an den damals modernen Naturwissenschaften orientierten, ohne diese aber bloß zu kopieren. Wie entwickelte sich die Urgemeinschaft der Menschen, wie die Religion und gesellschaftliche Institutionen bis hin zu Staaten? Welche Prozesse waren es, die die Menschen im Mittelalter in Stände und später Klassen trennte und dabei die Perspektive aufscheinen ließen, aus den Klassenkämpfen der bürgerlichen, der kapitalistischen Gesellschaft könne auf der Basis moderner Industrie eine herrschaftsfreie Zukunft errungen werden, eine kommunistische Gesellschaft? In der sollte die freie Entwicklung der Einzelnen die Grundlage der Freiheit aller sein, wie es im „Kommunistischen Manifest“ heißt – nicht umgekehrt!
Die gesellschaftliche Vorstellung von Marx und Engels wird also nicht im Rahmen der Philosophie, sondern als modernes wissenschaftliches (Struktur-) Modell der kapitalistischen Produktion dargestellt, wie es sich aus dem hier so genannten Basis-Überbau-Modell der beiden von 1845 erschließt, wonach in letzter Instanz das gesellschaftliche Sein das Bewußtsein begründet, aber zwischen allen Teilen komplexer werdende Wechselwirkungen bestehen, also auch das Bewußtsein wieder das Sein bestimmt. Insbesondere Marx‘ Hauptwerk „Das Kapital“ – das wir im Teil C mit untersuchen werden – ist keine Geschichtserzählung, sondern analysiert, erforscht die Funktionsweise des klassischen Kapitalismus‘ des 19. Jahrhunderts.
Im Mittelpunkt dieses Buches steht also die Frage, welche Bedeutung Marx und Engels für die Sozialwissenschaft haben und wie sie in die Wissenschaftsgeschichte einzuordnen sind. Obwohl in ihren Werken neben der Politik primär die Ökonomie des modernen Kapitalismus behandelt wurde, ist ihre mehr implizit formulierte Wissenschaftstheorie von genereller Bedeutung. Als erster hat das Max Weber gesehen, der heute als Begründer der deutschen Soziologie gilt, der „große Denker“ Marx habe den modernen Kapitalismus als Idealtypus dargestellt, also mit abstrakten, mit soziologischen Begriffen. Godelier und dann weitergehend Pohlmann und andere haben diesen Gedanken in den letzten Jahren vertieft. Für die Arbeit der frühen Sozialwissenschaftler Ferdinand Tönnies, Max Weber, Werner Sombart, oder später Jürgen Habermas und andere war Marx wichtige Anregung. Der berühmte Ausruf Lenins, es müsse Hegel gelesen werden, um Marx zu verstehen, war vielleicht genau die falsche Orientierung hin zur Rückkehr zu einer philosophischen Interpretation und mit ein Grund, in der UdSSR zu einer post-bourgeoisen Funktionärsherrschaft zu kommen und nicht zur freiheitlichen und basisdemokratischen Alternative zu aller bisherigen Herrschaft, die Marx und Engels formuliert hatten. Das Werk Marx‘ und Engels‘ war in der Rezeption, in der Besprechung ihrer Werke, verständlicherweise von Anbeginn umstritten, nicht zuletzt, weil sie zugleich Revolutionäre waren, zu denen Abstand gehalten wurde. Auch deshalb, weil gerade Marx für die Kollegen der „bürgerlichen Wissenschaft“ nur wenig Verständnis und oft spöttische Worte fand. Ihr Werk hatte ja auch den hohen Anspruch, das Weltbild komplett umzukrempeln und dazu eine neue Wissenschaft begründet zu haben.
Lesen Sie bitte dieses Buch und vielleicht später Originaltexte nicht im Sinne einer engen Auslegung jeden Wortes, sondern prüfen Sie die großen Zusammenhänge und deren Plausibilität. Und prüfen Sie auch, welche Teile dieses Lesebuchs zu lesen für Sie nötig ist, in dem unfängliche Materialien zusammengestellt sind. Ich weiß nicht, wann ich wieder zur Arbeit an dieser Fragestellung komme. Zumindest muß nun auch erstmal die Kritik abgewartet und berücksichtigt werden, zu der ich auch Sie ermuntern möchte.

Für einen Einstieg ins Thema lesen Sie – falls Sie nicht schlicht von vorn nach hinten durchlesen wollen – am besten erstmal die Einleitung (bis S. 77), dann die ersten Kapitel von Teil B (bis S. 250), gefolgt von Teil C bis zum Ende der Internationale (bis S. 560).

„Wir sagen den Arbeitern: Ihr habt 15, 20, 50 Jahre Bürgerkriege und Völkerkämpfe durchzumachen, nicht nur um die Verhältnisse zu ändern, sondern um euch selbst zu ändern und zur politischen Herrschaft zu befähigen“.
Karl Marx, 1852
Aber zu welcher Herrschaft?


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Inhaltsverzeichnis
Zum Inhalt     7
Erster Teil A: Einleitung und Geschichte     11
Einleitung     13
Quellen, Einordnung     22
Marxismus als Lehre?     30
Frühes Umfeld     33
Öffentliche Wirkung     36
Zum Leben     43
Am Anfang die Philosophie     49
Modell - System - Typus     52
Stichworte Gesellschaft     62
Stichworte Ökonomie     68
> Dank     79
Mensch im Werden     81
Ursprung der Familie     83
Evolution     86
Primitive Urvölker?     90
Urmutter Lucy     93
Schimpansen?     95
Urkommunismus?     97
Matriarchat?     100
Klassenkampf im Paradies?     105
Gilgamesch     111
Historisch-genetische Theorie     115
Soziologisches Modell?     121
> Mark und Gemeineigentum     122
Genese Basis-Überbau     126
Modernisierungstheorie?     137
> Statische Gesellschaft?     138
Konstruktion der Wirklichkeit?     141
Institutionalisierung     145
Gemeinschaft - Gesellschaft     148
Geschichte des 19. JH     151
> Hinweis Geschichtstheorie     156
Der deutsche Vormärz     157
Zur Industrialisierung     159
Die ungewollte Revolution     168
Wissenschaft statt Philosophie     181
Empirie, Positivismus?     190
Dialektik bei Marx und Hegel     197
Historisch – Logisch?     211

Zweiter Teil B: Was ist „Marxismus“?     217
Zukunftsstaat?     223
Die Diktatur des Proletariats     227
Zum Absterben des Staates     234
Pariser Kommune als Zukunft?     240
Eine unterkomplexe Zukunft?     244
Besondere Fragen     251
Wie das „Kapital“ entstand     251
Zur kritischen Diskussion     255
Naturgesetze?     262
Widerspiegelung     268
Fetischcharakter der Ware     270
... und Verdinglichung     272
Schöner Schein     274
Frau und Sozialismus     277
Natur/ Umwelt     281
Arbeit/ Entfremdung     283
Wissenschaft/ Praxis     286
> Erfahrung     289
Zur Soziologie     299
Handlungs- und Systemtheorie     306
Blutsauger und Menschen     312
Stand – Klasse – und dann?     316
Zweite Moderne?     319
Eine dialektische Methode?     327
Absteigen - Aufsteigen     331
Struktur - Modell     337
Das Basis-Überbau-Modell     341
> ...und in modern!     349
Marx als Soziologe?     353
Neue Theorien     360
> Die Frankfurter Schule     365
Produktion oder Kommunikation?     367
> Hinweis zu Niklas Luhmann     369
Jürgen Habermas     371
Max Weber     373
Ferdinand Tönnies     379
Werner Sombart     382
Abweichler Engels?     385
Engels als Vulgärmarxist?     386
Engels und die SPD     392
Erfurter Programm/ Revisionismus     397

Dritter Teil C: Die Marx-Engels-Werke     405
Schriften bis 1850     407
Die frühen Schriften     409
Marx – Abitur und Studium     409
Marx – erste Artikel     411
Friedrich Oswald/ Engels     417
Engels in England     421
Die Lage der arbeitenden Klasse...     428
Die Frühschriften     433
Engels zur Ökonomie     434
Zur Judenfrage     436
Einleitung zur Kritik des Hegelschen...     438
Ökon.-Philos. Manuskripte     440
Die Deutsche Ideologie – Feuerbach     449
Elend der Philosophie     458
Die Revolution     465
Das Kommunistische Manifest     468
„Neue Rheinische Zeitung“     473
- Vereinbarungspolitik     475
- Junirevolution in Paris     477
- Zum Verlauf der Revolution     479
- Außenpolitik der „NRhZ“     481
- Polenfrage/ „agrarische Demokratie“     483
- Die deutsche Revolution     485
- „Sozialdarwinismus“ und Panslawismus     489
- Marx‘ Wahlaufruf     491
Die ersten Emigrantenjahre     495
Revue, Januar – Oktober 1850     496
Materialistische Geschichtsschreibung     499
Der deutsche Bauernkrieg     500
Die Revolution in Frankreich     506
Die großen Männer des Exils     511
Der Kommunistenprozeß     512
Geschichte des Bundes     514
Nachtrag: Herr Vogt (1860)     516
Bis zur Pariser Kommune     519
Aus dem Journalistenbüro     521
Der Krimkrieg     521
Indien und die Eisenbahn     524
In China – hinter der Mauer     527
Der amerikanische Bürgerkrieg     529
Engels‘ Militaria     533
Po und Rhein     533
Militärfrage und Klassenkampf     535
Die Bismarckschen Kriege     540
Kann Europa abrüsten?     543
Die Internationale     547
Zur Internationalen     548
Ideologische Kämpfe     550
Krieg und Pariser Kommune     552
Zum Ende der Internationale     554
Bis zu Marx‘ Tod     557
„Das Kapital“     559
Band 1     560
1. Abschnitt     561
2. Abschnitt     563
3. Abschnitt     564
4. Abschnitt     567
5., 6. Abschnitt     575
7. Abschnitt     575
Zu den Folgebänden     581
> Band II und der Imperialismus     582
Band III – Mehrwert oder Profit     583
Engels‘ Spätwerke     589
Dialektik der Natur?     591
Anti-Dühring     597
Philosophie     598
Politische Ökonomie     604
Sozialismus     606
Schlußbetrachtung     611

ANHANG     615
Zeittafel (ungefähre Zeitverläufe > Europa)     615
Die wichtigsten Arbeiten     615
Publikationsorgane/ Schriften bis ‘48     616
Lebensläufe     617
Exkurse     621
Exkurs: Darwin     621
Exkurs: Hegel     624
Exkurs: Stalin     633
Exkurs: Aralsee     635
Exkurs: Mega-City     639
Die Konstruktion des „Kapitals“ Band I     643
Benutzte Literatur     645