Lars Hennings                                 Von der Höhlenmalerei zur Hochkultur am Göbekli Tepe
Neuerscheinung im  §> Logos-Verlag:

Das "Krokodil" ist ein Graffiti in Berlin, 2016, das der
Systematik
der Höhlenmalereien als "Kinderzeichnun-
gen" entspricht: Körper im Profil und z. B. das Gehörn
dazu verdreht, um beide Stangen zu zeigen, so wie
die
markanten Krokodil-Augen von vorn dargestellt sind.

 
© Lars Hennings
    Göbekli Tepe ©  >ca. 16 m<
  

 
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© Lars
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Hinweis zum Buch   (unten Studien als PDF)
 

Klappentext
: Als soziologische interdisziplinäre Studie der Steinzeit wird das kognitive Werden des Homo sapiens seit vor 40.000 Jahren bis zum Beginn der Landwirtschaft neu interpretiert. Eng den empirischen Kenntnissen der Archäologie und der Entwicklungspsychologie folgend zeigt
sich die Epoche als von erheblichem sozialen Wandel geprägt, bis hin zu jenen Monumenten mit markanten Pfeilern, die WildbeuterInnen
im Süd-Osten der Türkei realisierten. (s. o.)

Gegenüber den Arbeitspapieren deutlich kürzer (256 ! Seiten A5), klarer und in den Thesen zum Teil ganz neu und prägnanter!

> Flyer: diese Texte+Inhaltsverz.+Modellbilder.

Kurzfassung: Um den empirisch deutlich erkennbaren sozialen Wandel während des Jung-Paläolithi­kums zu beschreiben, werden drei Typen des Homo sapiens vorgestellt:
1. Ältere
WildbeuterInnen,
2. Jün­gere WildbeuterInnen sowie
3. eine
Sozial-differenzierte wildbeuterische Gemeinschaft, die das Geistige Zentrum am Göbekli Tepe planen und errichten konnte, weil sie arbeitstei­lig und hierarchisch strukturiert war. Dagegen begannen noch sehr schlicht organisierte und denkende Leute am Beginn dieser Epoche eine höhere Form der Kommunikation: sie werden zur Rekonstruktion der Umwelt als (Höhlen-) Malerei, der skulpturalen Darstel­lung und speziellen (Flöten-) Tönen fähig. Erst langsam entsteht in den nächsten Jahrtau­senden aus einer Ur-Zeichensprache die ausgeprägt grammatikalische Sprech-Sprache. Die Stadien der kindlichen Ontogenese – die der individuellen Entwicklung des Präfrontalen Kortex folgen – geben Hinweise, dass diese frühen Werke ohne weit entwickelte Kogni­tion entstehen konnten. Sie gehen über einfaches Überleben bereits hinaus und begründen bei Homo sapiens das soziale Handeln. Schon früh wurde die Sesshaftigkeit zur generellen Lebensform. Grössere Siedlungen erforderten einen Lernprozess des Zusammenlebens. Speziell die
1.
Geschlechterdifferenz,
2. der
Prozess der Institutionalisierung der Ver­wandtschaft und
3. die Entwicklung des
Religiösen, alle auf
4.
Macht basierend, werden als Movens dieser Gemeinschaften erkennbar. Sesshafte WildbeuterInnen schufen die erste Hochkultur, als das Ende der Eiszeit ein erweitertes Denken verlangte. Hier, und nicht erst im Neolithikum, erleuchtet der menschliche Geist, dessen Entwicklung in den Stadtstaaten Sumers erneut sichtbar wird.


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 frühere soziologische Projekte:

Marx, Engels und die Teilung der Arbeit
Materialien zur Gesellschaftstheorie und Geschichte
                             PDF  / §> Druck

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Sozialgeschichte 18. JH (Schlesw.-Holst.)
                                                                    §
> PDF 
Daten (SPSS) bei: §> Gesis

Familien- und Gemeinschaftsformen am Übergang zur Moderne
                                                    >
PDF

                                   §> Druck / Duncker&Humblot

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> Kontakt  *  Lars Hennings, Dr. phil., Berlin

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